Ich war immer gern da und habe BY und seine Menschen auch in bester Erinnerung!
Das weiß ich bereits aus der Vergangenheit, denn da hattest du bereits schon des öfteren von eines gleichen gesprochen. ![]()
Diese ganzen Sanktionen, Beschränkungen, Bevormundung und Besserwisserei von Seiten des Westens, ist für mich vergifteter Alltag.
Sanktionen, Beschränkungen, Bevormundungen, etc. die zu guter letzt nichts gebracht haben. Da könnten auch noch weitere zig Sanktionspakete Seitens der EU geschnürrt werden, aber Belarus schädigen sie damit ganz sicher nicht, sondern viel mehr sich selbst. Gleichermaßen ob Produkte wie die Milka, das Waschpulver Ariel oder Persil, Ersatzteile für Bosch oder Mercedes, dem Kaffee Jacobs, etc. etc. gibt es nach wie vor in Belarus und selbst wenn ein direkter Import nicht möglich wäre, so wären Importe über Umwege (z.B. Deutschland
Nebenbei: Damit der Reiter auch auf dem Ross bleibt oder mit realen Worten der deutsche auch schön in Deutschland bleibt, arbeitet und damit weiterhin den Staat mit Steuerlichen Abgaben in aller Form nd Fülle den Staat füttert, gibt es Seitens der EU die so genannten Wegzugssteuer. Die Geschichte dahinter fing schon im Jahre 1918 in Punkto Steuerflucht an und in der heutigen Zeit wird der/die deutsche Bürger*in sogar (um es mal mit anderen Worten zu sagen) bestraft, wenn er oder sie in einen anderen Land auswandern möchte. Das Gesetz betrifft zwar "noch" nicht jede(n) x-beliebigen Bürger*in, jedoch, und das ist wohl möglich nicht nur meine Vermutung, wird genau dieses Gesetz auch bald alle Bürger*innen betreffen die ins Ausland auswandern möchten. Damit wird (mal wieder) davon überzeugt, dass der gesamte deutsche Staat wie ein riesiges Gefängnis ist. Eines gleichen überzeugte auch schon bereits in der Corona-Zeit mit der Ausgangssperre. In Punkto der Wegzugssteuer ist dies aber mehr im Sinne wie: "Du bleibst schön hier und zahlst hier weiter in die Staatskasse oder wir nehmen es dir um zumindest etwas von dir in die Staatskasse einzubehalten, bevor du gehst".
Allerdings merke ich auch eine gewisse Zurückhaltung bei Freunden im Austausch miteinander. Erinnert mich ein wenig an die DDR Zeit mit dem Westen.
Das ist natürlich schade, aber kenne eines gleichen auch von meiner Seite. Damalige Freunde aus / in Deutschland hielten Anfangs noch Kontakt zu einem in Belarus, doch mit der Zeit (derweil mehr als 12 Jahre) verringerte sich der Kontakt in so weit, dass dieser nur noch selten, bis einmal im Jahr bis gar nicht mehr aufrecht gehalten wird. Solches ist natürlich schade, aber auf der anderen Seite gewinnt man in der Zeit in der man hier lebt auch wieder neue Freunde dazu und weiß letztlich auch wer wirklich wahre Freunde sind. Denn selbst Freunde in Deutschland mit welchen man seine komplette Kind- und Jugendzeit verbracht hat, dann aber der Kontakt durch die Auswanderung von selten bis gar nicht mehr besteht, überzeugt dies in meinen Augen nur davon, dass dies zu guter letzt einfach keine "wahren" Freunde sind oder waren. Solches ist zwar sicherlich traurig, aber wie o.g. hat man dafür wieder neue Freunde gefunden und somit bezeichne ich dies mal als das bekannte "Glück im Unglück".
Es kommen aber auch wieder bessere Tage.
Es gibt immer mal im Leben schwere Zeiten (davon kann ich auch ein Lied singen), aber es gibt auch immer wieder gute Zeiten und das darf und sollte man auch nie vergessen. Ganz getreu dem Lied von "Ronan Keating - Life is a Rollercoaster" ist das Leben in der Tat eine Achterbahn. Mal geht es Bergab, aber immer wieder geht es auch wieder Bergauf. Somit sollte man niemals den Kopf in den Sand setzen, sondern einfach nach vorne schauen, denn das Leben geht nicht nur weiter, sondern ist auch einfach zu kurz.
Gruss,
Andreas