Posts by Belarus.Andreas

    Ich war immer gern da und habe BY und seine Menschen auch in bester Erinnerung!

    Das weiß ich bereits aus der Vergangenheit, denn da hattest du bereits schon des öfteren von eines gleichen gesprochen. ;)

    Diese ganzen Sanktionen, Beschränkungen, Bevormundung und Besserwisserei von Seiten des Westens, ist für mich vergifteter Alltag.

    Sanktionen, Beschränkungen, Bevormundungen, etc. die zu guter letzt nichts gebracht haben. Da könnten auch noch weitere zig Sanktionspakete Seitens der EU geschnürrt werden, aber Belarus schädigen sie damit ganz sicher nicht, sondern viel mehr sich selbst. Gleichermaßen ob Produkte wie die Milka, das Waschpulver Ariel oder Persil, Ersatzteile für Bosch oder Mercedes, dem Kaffee Jacobs, etc. etc. gibt es nach wie vor in Belarus und selbst wenn ein direkter Import nicht möglich wäre, so wären Importe über Umwege (z.B. Deutschland Indien Belarus) möglich und es würde damit weiterhin deutsche Produkte in Belarus geben. Diese wären dann zwar aufgrund des Umweges etwas teurer, aber zum größten Teil (wenn auch nicht alles) immer noch günstiger als in Deutschland selbst. Banküberweisungen funktionieren zwar genauso wie PayPal oder die bekannte WesternUnion nicht mehr, aber dafür gibt es (und das sogar noch günstigere) Alternativen wie u.a. Paysend. Alles andere wie Strom, Gas, Benzin und Mineralien gibt es ohnehin in Belarus wie Sand am Meer und das um ein vielfaches günstiger als in Deutschland wo die Preise in die Höhe schießen und noch weiter ansteigen werden. Zu guter letzt schießt sich die EU mit all ihren Sanktionen selbst ins Bein und schädigt nicht nur sich selbst damit, sondern um so mehr und leider dessen Bürger*innen!


    Nebenbei: Damit der Reiter auch auf dem Ross bleibt oder mit realen Worten der deutsche auch schön in Deutschland bleibt, arbeitet und damit weiterhin den Staat mit Steuerlichen Abgaben in aller Form nd Fülle den Staat füttert, gibt es Seitens der EU die so genannten Wegzugssteuer. Die Geschichte dahinter fing schon im Jahre 1918 in Punkto Steuerflucht an und in der heutigen Zeit wird der/die deutsche Bürger*in sogar (um es mal mit anderen Worten zu sagen) bestraft, wenn er oder sie in einen anderen Land auswandern möchte. Das Gesetz betrifft zwar "noch" nicht jede(n) x-beliebigen Bürger*in, jedoch, und das ist wohl möglich nicht nur meine Vermutung, wird genau dieses Gesetz auch bald alle Bürger*innen betreffen die ins Ausland auswandern möchten. Damit wird (mal wieder) davon überzeugt, dass der gesamte deutsche Staat wie ein riesiges Gefängnis ist. Eines gleichen überzeugte auch schon bereits in der Corona-Zeit mit der Ausgangssperre. In Punkto der Wegzugssteuer ist dies aber mehr im Sinne wie: "Du bleibst schön hier und zahlst hier weiter in die Staatskasse oder wir nehmen es dir um zumindest etwas von dir in die Staatskasse einzubehalten, bevor du gehst".

    Allerdings merke ich auch eine gewisse Zurückhaltung bei Freunden im Austausch miteinander. Erinnert mich ein wenig an die DDR Zeit mit dem Westen.

    Das ist natürlich schade, aber kenne eines gleichen auch von meiner Seite. Damalige Freunde aus / in Deutschland hielten Anfangs noch Kontakt zu einem in Belarus, doch mit der Zeit (derweil mehr als 12 Jahre) verringerte sich der Kontakt in so weit, dass dieser nur noch selten, bis einmal im Jahr bis gar nicht mehr aufrecht gehalten wird. Solches ist natürlich schade, aber auf der anderen Seite gewinnt man in der Zeit in der man hier lebt auch wieder neue Freunde dazu und weiß letztlich auch wer wirklich wahre Freunde sind. Denn selbst Freunde in Deutschland mit welchen man seine komplette Kind- und Jugendzeit verbracht hat, dann aber der Kontakt durch die Auswanderung von selten bis gar nicht mehr besteht, überzeugt dies in meinen Augen nur davon, dass dies zu guter letzt einfach keine "wahren" Freunde sind oder waren. Solches ist zwar sicherlich traurig, aber wie o.g. hat man dafür wieder neue Freunde gefunden und somit bezeichne ich dies mal als das bekannte "Glück im Unglück".

    Es kommen aber auch wieder bessere Tage.

    Es gibt immer mal im Leben schwere Zeiten (davon kann ich auch ein Lied singen), aber es gibt auch immer wieder gute Zeiten und das darf und sollte man auch nie vergessen. Ganz getreu dem Lied von "Ronan Keating - Life is a Rollercoaster" ist das Leben in der Tat eine Achterbahn. Mal geht es Bergab, aber immer wieder geht es auch wieder Bergauf. Somit sollte man niemals den Kopf in den Sand setzen, sondern einfach nach vorne schauen, denn das Leben geht nicht nur weiter, sondern ist auch einfach zu kurz.


    Gruss,
    Andreas

    Mal wieder reine Schikane - wie üblich: "Wir könn(t)en, aber tun es nicht" und warum nicht? Weil sie einfach selbst davon nicht profitieren würden (können). Und eines gleichen überzeugt doch schon davon, dass sie bereits eine Einfahrt nach Belarus mit einen Euro-Betrag von über XYZ verweigern, denn warum den Euro ins Ausland bringen um das Ausland zu stärken? Nee, dann doch lieber den Staat damit fördern und den willigen Besuchern damit schädigen und - insbesondere - davon abzuhalten ein Land kennen zu lernen wo es Lebenswerter, freier und sicherer ist als in Deutschland!


    Bravo! Das ist Sozialismus welcher einen in den Allerwertesten tritt, wenn man nur daran denkt ins Ausland zu fahren oder darin auszuwandern.


    Mein Fazit: Armes Deutschland!


    Gruss,
    Andreas

    Sieht man doch schon an den "vergeblich etlichen" Sanktionen. Denn das bringt den Westen garantiert nicht ans Ziel - im Gegenteil! Denn all das was es vorher hier gab, gibt es auch heute hier noch. Nur mit einen großen Plus: Benzin, Gas, Strom, (mal abgesehen von den Mineralien und Co. (wo ohnehin nur der Westen scharf drauf ist), etc. und das sogar bei weitem günstiger als im Westen, so dass man sagen kann, dass sich der Westen mit den abstoßen vom russ. Gas, Benzin, Öl, etc. selbst ins Bein geschossen hat. Dies sieht man auch an den immer mehr zunehmenden deutschen Auswanderern nach Belarus und auch dem, dass die deutschen Politiker nun auch noch mit dem Auswanderungsgesetz Geld für eine Auswanderung verlangen. Mit anderen Worten: "Du bist deutsch und du bleibst hier, arbeitest und zahlst damit deine Steuern für den Staat der dich damit letztlich in den (ich sage es mal Höflich) in den Allerwertesten tritt".

    Geht es um allgemeine Produkte wie die gute alte Milka, die Jakobs Krönung, das Waschmittel Ariel oder Persil oder ein deutschen Bier, so gibt es dies auch heute noch hier in Hülle und Fülle. Das einzige was die Sanktionen u.a. erreicht haben ist, dass sie den Deutschen im Ausland mit Überweisungen schädigen (könnten), aber auch dafür gibt es Alternativen wie u.a. Paysend, so dass man den Worten im Artikel "Da wo im Westen die Widerstandsfähigkeit schon am Limit ist, fängt sie bei den Slawen gerade erst einmal an" Wortwörtlich Glauben schenken kann - naja, zumindest denen die all dies bisher noch nicht wussten.


    Gruss,
    Andreas

    Tja, wenn Zwei das gleiche Sehen, muss es nicht dasselbe sein.

    In der Tat ;)


    Ohne dir dabei nun aber auf den Schlips treten oder zu nahe treten zu wollen ...

    Der Unterschied liegt zwischen uns jedoch darin, dass der eine zwar das Land länger in Punkto "Ein- und Ausreisen" kennt, der andere aber "wenn auch Zeitlich weniger (aber derweil schon seit mehr als 12 Jahren)" Dauerhaft kennt und das macht auch einen Unterschied aus.


    Gruss,
    Andreas

    Mosyr

    Dem kann ich mich ebenfalls nur anschließen. Bisher in meinen über 12 Jahren in Belarus waren immer alle Behörden (Miliz, Ämter, etc.) stets freundlich und entgegenkommend. Angst ist hier in Belarus so oder so fehl am Platze, denn eines gleichen braucht man hier, auch als Ausländer, beim besten Gewissen nicht zu haben. Dies obliegt z.B. nicht nur an den hohen Strafen, sondern wohl auch der großen und schnellen Aktivität der Miliz und den schnellen auffinden von etwaigen Übeltätern, so dass sich eines gleichen eine Straftat wohl zuvor drei mal überlegt (wie man so schön sagt). Bzgl. der Sauberkeit ist Belarus wohl in der Tat eines der säubersten Staaten der Welt. Allerdings sollte man davon hier nicht unbedingt auf der Strasse sprechen, denn wie u.a. auch hier bei uns geschrieben wurde, wissen dies die Belarussen*innen auch selbst, so dass man eines gleichen denen nicht nochmal auf die Nase binden muss. Dafür gibt es andere Dinge, welche ebenfalls in Punkto Belarus (u.a. sehr) Erwähnenswert sind.

    Ampeln mit LED und Zeitablauf gab es schon Mitte der Neunziger,. Die werden jetzt gerade in Berlin z.B. eingeführt.

    Und da sagt man im Westen, dass der Osten Unzivilisiert ist ^^

    Eines solchen kann man sich beim Betrachten vieler Städte wohl nicht mehr erlauben zu sagen, denn selbst kleinere Städte wie z.B. auch unsere Stadt Beloozjarsk wurde bis vor kurzen vollständig umgekrempelt - u.a. neues Stadion, sämtliche Strassen neu Asphaltiert, überall neue Anstriche (Wohnungen, Krankenhaus, etc.), neue Statuen und Parkanlagen, etc. etc.).


    Die jetzigen Grenzangelegenheiten (Übergänge und Wartezeiten) und der vergiftete politische Alltag, halten mich und meine Freunde aber von derzeitigen Reisen ab. Leider!

    Die Wartezeiten sind jedoch nicht mehr so extrem wie es einmal war. Derweil belaufen sich diese auf bis zu max. 24 Stunden, welches zwar auch nicht gerade sehr wenig ist, aber bei weitem auch keine Mehrtägige Wartezeit wie es einmal mit bis zu 10 Tagen, war. Deine genannte "vergiftete Politik" kann ich allerdings nicht verstehen und wäre aus meiner Sicht auch kein Grund von der Abhaltung Belarus zu besuchen.


    Gruss,
    Andreas

    Macht es einen Unterschied, ob man mit einem Bus oder privatem Auto kommt?

    Das kommt auf den Grenzübergang an. Denn an vielen Grenzübergängen haben Busse und PKWs mit Behinderten und Kindern vor anderen Vorrang, so dass dadurch die Wartezeiten verringert werden und direkt vorgefahren werden kann. Allerdings sei dabei gesagt, dass dieses sein kann aber nicht muss.


    Gruss,
    Andreas

    Update zur Lage


    Laut dem Ministerium für Inneres und Verwaltung der Polen bleibt der Grenzübergang Terespol-Brest, auch nach der bereits stattgefundenen Beendigung der Militärübung "Sapad 2025" auch darüber hinaus weiter geschlossen.


    "Die Schließung der polnisch-belarussischen Grenze gilt bis auf Weiteres und ist aus Sorge um die Sicherheit der polnischen Bürger bedingt. Die Gewährleistung der Sicherheit unserer Bürger hat für uns Priorität. Wir betonen, dass diese Entscheidung im Zusammenhang mit den russisch-belarussischen Militärübungen Zapad-2025 steht, was nicht bedeutet, dass die Grenze ausschließlich für die Dauer dieser Übungen geschlossen bleibt", hieß es in der Erklärung.


    Und weiter: "Wir verstehen, dass die Aussetzung des Grenzverkehrs ein Problem für Transportunternehmen darstellt, die für die Durchführung von Transporten Grenzübergänge, beispielsweise in Litauen, nutzen müssen.Wir möchten betonen, dass wir aus wirtschaftlichen Gründen und zum Wohle der polnischen Unternehmer alles tun werden, um die Zeit der Sperrung des Grenzverkehrs für die Unternehmer so wenig wie möglich zu belasten. Sobald die Dauer der Grenzschließung feststeht, wird eine Schadensermittlung durchgeführt. Anschließend können die Ministerien eine Zusammenfassung erstellen. Auf dieser Grundlage wird die Regierung über mögliche staatliche Unterstützung für einzelne Sektoren entscheiden."


    Meine Meinung zum Thema ...

    Wie ich bereits zuvor vermutet habe, wurde für die Schließung des Grenzübergangs Terespol-Brest einfach nur ein Grund gesucht und diesen haben sie mit der Militärübung "Sapad 2025" auch gefunden. Nun, nachdem die Übung beendet wurde wird mit Worten wie "Aber wir haben weiterhin Angst" dafür gesorgt, dass die Grenze geschlossen bleibt. Bravo, denn damit schaden sie nicht nur einen jeden von uns, den Touristen, sondern auch sich selbst und das nicht nur weil derweil hunderte von polnischen LKWs und dessen Fahrer darauf warten die Grenze überqueren zu können. Diesen und auch ein jeden von uns bleibt also bis Dato nur noch die Möglichkeit über Lettland oder Litauen nach Belarus ein- und auszureisen - oder - per Flug über die Türkei.


    Gruss,
    Andreas

    weiß jemand, ob dann Sacininkai-Benyakoni noch offen ist in Litauen?

    Bis Dato, ja, aber ob das auch so bleiben wird, steht zumindest bis dahin, in den Sternen und kann nur vermutet werden. Ich persönlich halte das ganze nur für einen Vormund Seitens der Polen bzw. der EU. Denn diese befürchten wohl angeblich oder vermutlich einen Angriff, wie im Jahre 2022 auf die Ukraine. Damals hatten die Polen, Litauen und Lettland einige Grenzposten aus diesem Grund geschlossen und ich könnte mir persönlich (und sogar mehr als gut) vorstellen, dass die Polen bzw. diese aus höherer Hand, der EU, die Grenzen komplett schließen wollen und lediglich einen Grund dafür finden wollen.

    Die Sperrung soll zwischen 3 und 6 Tagen betragen berichten wohl weißrussische Medien.

    Das nicht nur aus Belarussischen Medien, sondern derweil sogar Weltweit.

    Zum einen, weil da nach der Sperrung wohl reichlich Fahrzeuge in Terespol stehen werden, zum anderen blieben uns nur 10 Tage.

    Wenn man das Datum der Sperre und der "angeblichen" Aufhebung betrachtet, dann sind die von dir genannten 10 Tage wohl eher so wie ein Nutzer "10 Tage werden wie ein Kinderspiel erscheinen" scherzte, Wortwörtlich wie ein Witz. Denn bis zu 10 Tage Wartezeit(en) an der Grenze Seitens der Polen ist und war bekanntlich schon keine Außergewöhnlichkeit (mehr) gewesen. Ob sich mit diesem Spektakel die Sache verbessert wage ich allen ernstes erst einmal zu bezweifeln. Aber warten wir es ab ...


    Sollte hingegen sich meine Befürchtung für bewahrheiten, so schieße sich die EU nicht nur selbst ins Bein, sondern auch jeden deutschen und belarussischen Einheimischen. Die Politik, welches Offensichtlich wohl das Ziel der EU ist und auch schon immer war, hingegen nicht. Können sie auch nicht, denn all das was man zum Leben braucht gibt es auch mit den EU-Sanktionen. Allerdings ist das ein anderes Thema. Bestraft werden aber, wie üblich, dadurch nur unschuldige in dem das diese nicht mehr von A nach B reisen können bzw. auch dann in einen der Länder fest stecken werden und nicht mehr zurück zu ihrer Familie können. Es sei denn, dass diese einen Umweg über einen Flug von Deutschland zur Türkei nach Belarus oder umgekehrt in Kauf nehmen. Klar ist, dass wo ein Wille ist auch ein Weg ist, aber das dies im Willen eines Bürgers, gleichermaßen welchen Landes, ist, dass wage ich ernsthaft zu bezweifeln.


    Zu guter letzt bleibt mir hier nur zu sagen, dass dort wo Belarus seine Pforten für zig Länder mit einer Visafreiheit öffnet, andere aus der EU, im wahrsten Sinne des Wortes, die Klappe zu machen. Eine Werbung "gute" Werbung für die doch so (mit ironie gesagt) tolle EU ist dies aber bei weitem nicht!


    Gruss,
    Andreas

    Wieder einmal ein Märchen wie es im Buche steht und sich noch nicht einmal Gott in Frankreich ein Glauben schenken würde. Anscheinend und das war sicher vorab zu sehen ist, dass Polen bzw. die EU im allgemeinen (mal wieder), einen Grund sucht die oder wie in diesem Falle alle Grenzen zu Belarus zu schließen. Diesen Grund haben sie nun mit der Militärübung gefunden und schießen sich damit (ebenfalls mal wieder) nicht nur sich selbst sondern auch unschuldigen wie Einheimische, Touristen, etc. ins Bein. Warum, wieso und weshalb könnte man hier Stunden-, Tage- bis hin nicht über Jahrelang diskutieren. Einen konkreten und triftigen Grund, samt dessen Erklärung, wird es aber, abseits der genannten Militärübung, wohl nicht geben. Nun, sagen wir mal so, dass wir eines gleichen auch derweil gewohnt sind. Bleibt letztlich nur zu hoffen, dass die Grenzübergänge dann auch wirklich wieder wie geschrieben geöffnet werden. Persönlich würde es mich auch nicht wundern, dass Polen, selbst nach der Militärübung, die Grenzübergänge geschlossen hält und alles im allen nur ein Vorwand ist / war um seine Grenzen zu schließen. Doch wie sagt man so schön: "Die Hoffnung stirbt zuletzt".


    Gruss,
    Andreas

    in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (11.09./12.09.25) dieser Woche schließt Polen seine restlichen Grenzübergänge auf der Straße und Schiene zu Belarus, vorerst komplett.

    Vorab vielen dank für deinen Hinweis!:thumbup:

    Es wurde soeben ein Artikel in den Nachrichten darüber auf Belarusinfo verfasst - siehe: "Polen schließt alle Grenzübergänge nach Belarus".

    Diskussionsthema dazu im Forum: "Polen schließt alle Grenzübergänge nach Belarus".


    Im übrigen dir auch einen herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! ;)


    Gruss,
    Andreas

    Entweder wissen Sie etwas, was ich nicht weiß, oder ich weiß etwas, was Sie nicht wissen. Aber aus irgendeinem Grund haben wir hier noch unterschiedliche Auffassungen.

    Aufgrund dessen, dass ich bereits seit 2013 in Belarus lebe, viele Kontakte zu Behörden, Einrichtungen, etc. und Freunde habe, denke ich, dass ich in diesem Punkt, ohne mich dabei hervor zu heben, mehr weiß und auch wissen müsste als jemand der (noch nicht) in Belarus wohnt. Und genau diese Erfahrung(en), Kontakte, etc. gebe ich hier in diesen Projekt anderen weiter und verhelfe Menschen wie sie und bereits vielen anderen zuvor.

    Warum hat man mit einer gemieteten Wohnung keine Unterkunft? Darf man mit einem Arbeitsvisum keine Wohnung mieten?

    Mit einer gemieteten Wohnung haben sie natürlich eine Unterkunft, jedoch haben sie keine Möglichkeit sich dort zu registrieren, da sie nicht Einheimisch oder der Besitzer der Wohnung sind.

    Soweit ich das verstanden habe, berechtigt eine Immobilie einen ständigen Wohnsitz zu beantragen. Ein "ständiger Wohnsitz" ist ein Titel, welcher automatisch zu einem 1-jährigen Aufenthalt berechtigt. Dieser Titel kann verlängert werden.


    Aber es gibt einen weiteren Titel mit der Bezeichnung "dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung". Dieser andere Titel erfordert andere Bedingungen. Ist es so korrekt?

    Das ist vollkommen korrekt. Denn ein "ständiger Wohnsitz" und eine "dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung" sind zwei verschiedene paar Schuhe. Mit ersteren können sie zwar nach 5 Jahren eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung erlangen, jedoch nicht direkt und sofort eines gleichen bekommen - sprich: Sofort mit dem Immobilienerwerb.

    Ich lerne zwar Russisch, aber das ist ein Prozess, welcher Zeit braucht. Ich habe bei 0 angefangen und mit der Zeit ist es besser geworden. Es reicht momentan ganz sicher noch nicht, um ein Fachgespräch in meinem Beruf zu führen, denn mir fehlen vor Allem die ganzen Fachbegriffe. Aber auch meine Grundlagen sind definitiv noch verbesserungswürdig.

    Glauben sie mir, dass ich im Jahre 2013 ins kalte Wasser gesprungen bin und ohne jegliche Sprachkenntnisse nach Belarus ausgewandert bin. Mag man vielleicht nicht glauben, aber ist in der Tat so gewesen und dafür gibt es hier genügend Freunde und Bekannte die eines gleichen bezeugen könnten. Mein Vorstellungsgespräch in der Position als Manager für den Außenhandel für den Export von Pilzen und Beeren nach Deutschland sagte ich dem Direktor ähnliche Worte wie sie denken: "Ich kann zwar deutsch, aber wie kann ich ihnen das auf russisch weiter vermitteln?". Seine Antwort war schlicht und einfach und werde ich in meinen Leben nie vergessen: "Andreas, ein Satz mit sieben Worten und sechs davon sind Mat (Schimpfwörter) und alles wird verstanden" - Kein Witz, sondern in der Tat genau so gewesen. Natürlich kann und wird eines gleichen nicht in jedem Betrieb so verlaufen und kommt auch auf den Direktor an, so dass dieses auch nur nebenbei daher gesagt sei.

    Also ich kann schon noch eine Weile in Deutschland Russisch lernen und noch ein bisschen zusehen wie unser Land weiter vor die Hunde geht. Dann wird mein Russisch ein bisschen besser.

    Wie oben bereits genannt können sie dies natürlich tun um die Grundlagen für Gespräche in Belarus zu lernen. Allerdings ist eine gelernte russische Sprache in Deutschland nicht mit dem hier gesprochenen zu vergleichen. Zwar wird man sie hier natürlich verstehen, doch wenn sie dann erst einmal hier sind, werden sie bemerken, dass es nicht das gleiche ist wie eine Sprachschule, Sprachunterricht, Online-Sprachkurs, etc. Damit will ich ihnen nun aber auch nicht verunsichern, denn wie bereits genannt, werden sie mit in Deutschland gelernten russisch durchaus verstanden werden. Lediglich werden sich die so genannten i-Tüpfelchen dabei heraus geben, welche eben nicht so sind als würde man die Sprache direkt vor Ort lernen.

    Aber was soll ich in meiner Situation tun?

    Ich würde ihnen zu folgenden im kurzen genannten Schritten raten:

    1. Suche nach einer Immobilie
    2. Auswanderung nach Belarus
    3. Suche nach einer Arbeitsstelle

    Wäre es denn mit einer Immobilie möglich, in Weißrussland zu leben und dort russisch zu lernen, ohne zu arbeiten? Ist Arbeit nicht vorgeschrieben für Ausländer wie mich?

    Wie bereits genannt bin ich selbst ohne jegliche Sprachkenntnisse nach Belarus ausgewandert. Anfangs ist / war dies natürlich nicht einfach, aber wo bekanntlich ein Wille ist, da ist auch ein Weg. So sah ich z.B. täglich die Nachrichten, Talkshows und Filme im TV, sprach mit Nachbarn, in wahrsten Sinne des Wortes, mit Kopf, Händen und Füssen und ging in Geschäften mit jeglicher Fantasie um auszudrücken was ich eigentlich will. Hier ein paar Beispiele:

    • Tankstelle
      Ich wollte Zigaretten kaufen, wusste aber nicht welche und zeigte mit Fingern vor dem Mund das ich rauchen wollte und anschließend auf eine Packung Zigaretten. So weit so gut, doch wie sollte ich sie anzünden und da ich zu der Zeit nicht wusste wie Feuerzeug oder Streichhölzer auf russisch hießen tat ich einfach so als hätte ich ein Streichholz in der Hand mit den Geräusch "zig zig" und die Verkäuferin lag mir Streichhölzer samt der russ. Sprache Spitschki (russ. Спички) und ein Feuerzeug Zajigalka (russ. Зажигалка) hin.
    • Geschäft für Werkzeuge
      Bis Dato kannte ich nur Worte wie z.B. Ich brauche (russ. Мне нужно) und ging in einen Werkzeugladen um eine Bohrmaschine zu kaufen. Aber wie? So sagte ich zum Verkäufer: "Ich brauche Drrrrr" und tat so als würde ich mit meinen Händen ein Loch bohren wollen. Er zeigte mir dann Händisch das er mich verstanden hat und zeigte dann anschließend mit seiner Hand so viel wie komm mit und dann auf das Regal mit Bohrmaschinen. Mein Daumen nach oben verstand er dann in so weit das alles korrekt ist und zeigte mir zudem auch gleich ein gutes Modell (welches im übrigen immer noch bei mir ist).
    • Mode
      Eine Auswanderung und eine Frau der man etwas schenken möchte, welches man in einen Modegeschäft gesehen hat. So weit so gut. Rein gehen, ansehen und wie blöd da stehen, wenn das Kleid nicht in der Größe wie gewünscht dort hängt. Aber wie nun danach fragen? Mit Kopf, Fuss und Händen machte ich mich dann verständlich, dass ich das Kleid für meine Frau eine Nummer größer haben wollte. Dies wurde auch so weit verstanden und sie gab es mir samt der russ. Übersetzung (russ. размер; gesprochen: Rasmer).

    Was ich damit sagen will ist letztlich nicht mehr als das, dass ein jener der nach Belarus auswandern möchte, auch ohne Sprachkenntnisse auskommen kann. Man muss nur ausreichend Fantasien haben um sich Bemerkbar zu machen. Und so lernt man von Tag zu Tag jeden Tag etwas neues und somit auch die Sprache wie sie im eigenen Land auch gesprochen wird. Genau dies war aus meiner Sicht damals wichtiger als vorab einen Sprachkurs zu machen. Allerdings und das sei ausdrücklich dazu gesagt ist, dass man ohne solch Fantasien und den Mut dazu nicht einfach so in ein fremdes Land gehen bzw. gar auswandern sollte. Mein Beispiel bezog sich lediglich auf meine Persönlichkeit wie es mit mir vergangen ist. Dies bedeutet aber nicht, dass dies bei jedem genauso verlaufen wird / muss!


    Gruss,
    Andreas

    Hmm, hier haben wir noch unterschiedliche Ansätze.

    Das mag von ihrer Sicht so sein, aber da ich seit knapp 13 Jahren in Belarus wohne, spreche ich aus Erfahrung(en), von welchen u.a. auch andere ihre Vorzüge in diesem Lande profitiert haben.

    Also Ihr Vorschlag würde darin bestehen, als erstes eine Immobilie zu erwerben, um einen ständigen Aufenthaltstitel zu bekommen.

    Ja und nein. Mein Vorschlag wäre eher dem, dass sie eine Immobilie erwerben um damit eine Arbeit nachgehen zu können, aber nicht dem, dass sie damit einen Aufenthaltstitel bekommen ("Aufenthaltsgenehmigung"), denn eines gleichen erhalten sie nur unter anderen Voraussetzungen! Unterscheiden sie bitte "Aufenthalt (ständiger Wohnsitz bzw. mittels Dauervisums)" und "dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung" welches absolut zwei unterschiedliche Welten sind.

    Mein Vorschlag würde darin bestehen, als erstes einen Arbeitsplatz zu finden. Dann kann ich temporär mit einem Arbeitsvisum im Land sein.

    Gerne können sie vorab einen Arbeitsplatz suchen, aber da endet die Suche in ein Fass ohne Boden.
    Denn, wie ich bereits genannt habe, können und werden sie nicht in einen Land ohne einer Unterkunft wohnen , arbeiten und leben können.
    In diesem Punkt wird ihnen auch kein Arbeitsvisum etwas bringen, da sie schlicht weg keine Unterkunft haben - es sei denn (um es mal so zu sagen) dass sie hinter dem dritten Baum rechts leben wollen.

    Der erste Arbeitsplatz ist eben noch besonders heikel: Ich kenne die weißrussischen Besonderheiten in der Elektrotechnik nicht und kann nur wenig russisch.

    Da kann ich ihnen nur eines ans Herz legen: "Wenn sie der Sprache nicht mächtig sind (zumindest nicht etwas), dann vergessen sie es..."

    Sie können zwar auch, wie viele andere auch die ich kenne (u.a. ich auch vor 12 Jahren) auswandern und hier leben, aber das bedeutet nicht, dass sie von vorne herein hier eine Arbeitsstelle in ihrem Bereich finden (würden). Bedenken sie, dass SIE sich in einen Ausland befinden und auch SIE dementsprechend die Sprache des Berufes beherrschen müssen, aber nicht die Firma oder das Unternehmen die Heimatsprache von Ihnen.

    Das ganze Land ist für mich noch relativ neu.

    Dann kann ich nur einen Rat geben und es erst einmal kennen zu lernen. Und sei denn wenn es nur für ein paar Tage ist.

    Vielleicht verliere ich also meinen ersten Arbeitsplatz auch schon bald wieder.

    Das liegt ganz an ihnen und da wird und kann ihnen keiner eine Versicherung geben (können).

    Wie würden Sie das Problem lösen, dass die Immobilie in der Nähe vom Arbeitsplatz ist?

    Das wichtigste ist ein Startskarpital (für Grund und Boden), denn ohne dem sind sie im JEDEM Land aufgeschmissen. Der Arbeitsplatz ist natürlich, insofern sie nicht über ausreichendes Startskapital verfügen auch wichtig, nur können sie OHNE eine(m) Haus oder Wohnung bzw. einer geschlossenen Ehe (mit u.a. Haus oder Wohnung) keinen Fuss fassen (können).

    Ich kann mir ja nicht 2 oder 3 Häuser kaufen.

    Müssen sie auch nicht, denn ..

    • Entweder sie erwerben in einer Region und suchen dort, oder
    • Sie finden und werden dort nach einer Unterkunft (Wohnung / Haus) suchen.

    Gruss,
    Andreas

    Achso, danke Belarus.Andreas

    Dafür nichts zu danken und wie immer gerne geschehen;)

    Dazu im folgenden ...

    1.) Ja, dass ist durchaus möglich und haben schon andere vor ihnen getan.

    2.) Auch das haben schon andere vor ihnen getan und eine Immobilie, u.a. mit dem unter "Hilfe beim auswandern" schnell (binnen 2-3 Tagen) durch bestehende Kontakte erworben.

    3.) Das ist korrekt.

    4.) Auch das ist korrekt.

    5.) Nein, denn es muss weiterhin ein Wohnsitz in Belarus bestehen bleiben. Welchen sie dann wählen bleibt dann ihnen überlassen.

    Bezüglich dem Weg über einen Arbeitsvertrag habe ich nun auch etwas herausfinden können. Hierzu hat das Konsulat in München geschrieben, dass es scheinbar möglich ist, ein Arbeitsvisum zu beantragen.

    Wenn sie in Belarus eine Immobilie erwerben können und dürfen sie überall arbeiten wo sie wollen und angenommen werden. Dafür muss aber natürlich auch eine Unterkunft bestehen, denn um arbeiten zu können brauchen sie auch ein Dach über den Kopf - oder (anders gesagt) - wie könnten sie irgendwo auf der Welt ohne einen Dach über den Kopf arbeiten?

    Ach ist das schwierig.

    1.) Also, dann würde ich in dem Fall eine Reise nach Minsk machen müssen und dort mit einem Übersetzer eine Arbeitserlaubnis beantragen.
    2.) Wenn ich die Arbeitserlaubnis habe, dann kann ich ein Arbeitsvisum beantragen.
    3.) Wenn ich ein Arbeitsvisum habe, dann kann ich mich um eine Stelle bewerben.
    4.) Wenn ich eine Stelle habe und dort einige Zeit gearbeitet habe, sodass ich einschätzen kann, ob mein Arbeitsplatz sicher ist, dann kann ich irgendwo in der Umgebung eine Immobilie erwerben.
    5.) Wenn ich die Immobilie habe, dann kann ich den Weg über den ständigen Wohnsitz gehen.

    1.) Ja und Nein, denn wie bereits zuvor genannt werden sie sicherlich ein Dach über den Kopf gebrauchen (müssen) um überhaupt arbeiten zu können. Mit anderen Worten gesagt werden sie sicher nicht hinter dem bekannten dritten Baum rechts leben und arbeiten wollen. Entsprechend dessen werden sie um eine Unterkunft nicht drum herum kommen (können). Eine gemietete Wohnung würde an ihrer Stelle nicht in Frage kommen, da sie für einen (ständigen) Aufenthalt in Belarus eine eigene Immobilie (Haus oder Wohnung) benötigen.

    2.) Wenn sie eine Arbeitsstelle und einen entsprechenden Vertrag mit dem Arbeitgeber haben, dann würden sie auch ein Arbeitsvisum erhalten. Das Problem ist nur wo sie dann wohnen werden?!

    3.) Nein, ein Arbeitsvisum wird erst mit einen vorhandenen Arbeitsvertrag ausgestellt.

    4.) Hier wurde das Problem erkannt... Zum einen wie können sie irgendwo arbeiten ohne eine Unterkunft (eigenes Haus oder Wohnung) zu haben? Zum weiteren wie würden sie der Arbeit nachgehen können? Und zum letzteren würden sie damit kein Arbeitsvisum erhalten.

    5.) Ja, dass ist korrekt.


    Letztlich empfehle ich ihnen, so wie es auch schon bereits andere getan haben, sich mit uns in Verbindung zu setzen um (nicht nur) Einzelheiten genauer zu erfahren, sondern auch, um durch Kontakte gewisse Punkte vorab (auch vor der Einreise) abwickeln zu können, so dass sie mit und nach der Einreise auf weniger Stolpersteier stolpern könnten, welches letztlich Zeit, Nerven, und den Geldbeutel schonen wird. Zu diesem Punkt bleibt mir nur zu sagen, dass wir in den letzten Monaten einige mit gleichen Wunsch zur Auswanderung erfolgreich behilflich sein konnten, uns zu kontaktieren. Dies ist natürlich vollkommen unverbindlich und kostenlos und bleibt natürlich ihnen überlassen. Natürlich steht ihnen hier die Community und auch meine Wenigkeit weiterhin hier gerne bei allen Fragen zur Verfügung - keine Frage ;)


    Gruss,
    Andreas

    Hm, nun herrscht die maximale Verwirrung.


    Zum Einen schreiben Sie auf Ihrer Webseite, dass ein Immobilienerwerb zu keinem Aufenthalt berechtigt (siehe das Zitat in meinem vorherigen Kommentar) und zum Anderen schreiben Sie im Forum, dass ein Immobilienerwerb doch zum Aufenthalt berechtigt. Wie ist denn nun die Situation?

    Entschuldigen Sie die Verwirrung, doch, so wie es auf unseren Seiten geschrieben steht, besteht durch den Immobilienerwerb alleine kein Anrecht auf eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung. Dies bedeutet aber nicht, dass sie sich mit einen Immobilienerwerb in Belarus aufhalten dürfen. Dies kann, wie bereits genannt, durch ein Dauervisum oder aber auch durch einen ständigen Wohnsitz in Belarus sein. Durch letzteres, dem ständigen Wohnsitz, können sie nach 5 Jahren eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung beantragen, aber nicht direkt bzw. sofort und nur durch den Immobilienerwerb.

    Benötigt man für den Erwerb von einer Immobilie ein Dauervisum oder kann man durch eine Immobilie ein Dauervisum beantragen?

    Für den Erwerb einer Immobilie benötigen sie Aufgrund der Möglichkeit Belarus Visafrei zu besuchen noch nicht einmal irgendein Visum, sondern können ohne eines gleichen einreisen und eine Immobilie erwerben. Die Voraussetzung(en) sowie einzelne Vorgehensweisen für einen Immobilienerwerb werden ihnen u.a. unter Immobilienerwerb sowie Hilfe beim auswandern näher erläutert.

    Die Information, dass man eine Arbeitsgenehmigung beantragen kann, habe ich auf mehreren Webseiten gefunden. Durch die Arbeitsgenehmigung + Arbeitsvertrag könne man dann eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen.

    Eine Arbeitsgenehmigung ist im Falle eines Immobilienbesitzes mit ständigen Wohnsitz nicht erforderlich, da sie mit einen ständigen Wohnsitz auch ohne eine Arbeitserlaubnis eine Berufliche Tätigkeit ausüben dürfen und können. Dem weiteren, dass jemand mit Arbeitserlaubnis und einen Arbeitsvertrag eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis beantragen kann, halte ich nicht nur für ein Gerücht, sondern würde dieses gar widersprechen. Denn um eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten gibt es nur nachfolgende Möglichkeiten:

    • Eheschließung
    • Investition in einer Staatlichen Organisation
    • 5 Jahren mit einen ständigen Wohnsitz

    Andere Möglichkeiten bestehen für eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung definitiv nicht!


    Gruss,
    Andreas

    In dem Fall ist ein Auswandern nach Belarus nahezu unmöglich geworden.

    Nein, dass ist so leider nicht korrekt. Doch dazu im späteren beim letzten Zitat mehr.

    Die Option für die Reichen (150.000 Euro) steht mir leider nicht zur Verfügung.

    Das ergeht sicher vielen anderen auch so.

    Außerdem kenne ich niemanden in Belarus und würde auch keine Ehe schließen, nur alleine weil ich eine Aufenthaltsgenehmigung brauche.

    Eine Ehe zu schließen "nur" um eine Aufenthaltserlaubnis zu bekommen würde ich ebenfalls nicht tun und sogar vor fiktiven Ehen abraten. Denn eines gleichen wird hier schon nachgegangen und kann ernsthafte Konsequenzen mit sich ziehen. Wenn eine Ehe, dann sollte diese, wie üblich mit und aus Liebe geschlossen werden, jedoch aber nicht für etwaige Dokumente.

    Gibt es keine Möglichkeiten für Normalsterbliche?

    Wie schon zuvor erwähnt, gibt es abseits der bisher genannten Möglichkeiten noch die Möglichkeit eine Immobilie zu erwerben. Dazu stehen letztlich zwei Optionen bereit:

    1. Erwerb einer Immobilie mit Dauervisum
    2. Erwerb einer Immobilie mit ständigen Wohnsitz

    Unterscheiden tun sich die beiden in dem, dass beim zweiten (Immobilienerwerb mit ständigen Wohnsitz) nach 5 Jahren die dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung beantragt werden kann. Diese Option steht einem, wie unter Punkt 1, dem Immobilienerwerb mit Dauervisum nicht zur Verfügung. Allerdings darf man sich dabei nicht länger als 3 Tage vom Wohnort aufhalten. Zwar wird dies nicht so streng kontrolliert, aber verlassen würde ich mich darauf nicht! Bei ersteren, dem Immobilienerwerb mit Dauervisum, darf man sich natürlich genauso wie bei der zweiten Option dauerhaft in Belarus aufhalten und / oder auch genauso das Land verlassen. Nachteil dabei ist jedoch, dass man damit nach 5 Jahren keine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung beantragen kann.


    Bzgl. eines Immobilienerwerbs kann dieses ein x-beliebiges Haus oder Wohnung sein. Vorausgesetzt ist nur, dass das Haus oder die Wohnung auch Tatsächlich bewohnbar ist und es sich dabei nicht um z.B. ein Grundstück mit einer Scheune handelt. Kurzum muss es also bewohnbar sein und, in Falle von Punkt 2, muss man sich dort auch wirklich dauerhaft aufhalten.

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    Gruss,
    Andreas